Fieber kann bei vielen Erkrankungen auftreten. Ob Sie ärztliche Hilfe benötigen, hängt nicht allein von der gemessenen Temperatur ab. Entscheidend sind Begleitsymptome, Dauer, Allgemeinzustand und persönliche Risiken. Für Babys und kleine Kinder gelten besondere Regeln.
Wann ist eine ärztliche Einschätzung sinnvoll?
Wenden Sie sich an eine Arztpraxis, wenn das Fieber anhält, sehr hoch ist, nach einer fieberfreien Phase wieder ansteigt oder Sie sich deutlich schlechter fühlen. Auch bei Vorerkrankungen, geschwächtem Immunsystem oder zusätzlichen Beschwerden kann eine frühere Einschätzung nötig sein. Atemnot, Brustschmerzen, Verwirrtheit, schwere Schwäche oder Nackensteife müssen dringend beurteilt werden.
Bei einem Säugling unter drei Monaten ist eine Körpertemperatur ab 38 °C ein Grund für eine umgehende ärztliche Beurteilung. Bei Kindern zählen außerdem Trinkverhalten, Atmung und Reaktion auf Ansprache. Mehr dazu steht in unserem Beitrag Fieber beim Kind.
Was können Sie bis zur Untersuchung tun?
Ruhen Sie sich aus und trinken Sie ausreichend, sofern keine ärztliche Einschränkung der Trinkmenge besteht. Notieren Sie Temperaturverlauf, Beschwerden und eingenommene Medikamente. Fiebersenkende Mittel sind nicht für jede Person geeignet; fragen Sie bei Vorerkrankungen, Schwangerschaft, Kindern oder Unsicherheit ärztlich oder in der Apotheke nach. Antibiotika helfen nicht gegen Virusinfektionen und sollten nicht ohne ärztliche Verordnung eingenommen werden.
Der passende Kontaktweg
Während der Sprechzeiten erreichen Sie die Praxis Berent. Außerhalb der Sprechzeiten ist die 116117 für dringende, nicht lebensbedrohliche Beschwerden zuständig. Bei lebensbedrohlichen Zeichen wie schwerer Atemnot oder Bewusstseinsstörung rufen Sie 112. Diese Seite ersetzt keine persönliche medizinische Beurteilung.
Quellen und Stand (19.10.2026): IQWiG: Was ist Fieber?, IQWiG: Fieber bei Kindern und 116117: Bereitschaftsdienst.




